Aufmerksamkeit

 

 

Aufmerksamkeit, präsent sein, Achtsamkeit – welches Wort auch immer wir für die Qualität des wach und aufmerksam Seins verwenden, diese Qualität wird universell für erstrebenswert erachtet. Das reicht von der Ermahnung im Klassenzimmer “Pass auf! Sei aufmerksam!” bis hin zu ‘modernen’ Methoden der Achtsamkeit (‘modern’ in Anführungsstrichen, weil einige dieser Achtsamkeitspraktiken ihren Ursprung im Buddhism haben). Das Problem ist, dass aufmerksam sein leicht wieder etwas wird, das man ‘tun muss’, so als ob Aufmerksamkeit etwas ist wofür man sich anstrengen muss. Aufmerksamkeit – im Sinne von Wahrnehmung – geschieht jedoch grundsätzlich von selbst. Alles was wir sicherstellen müssen ist, dass wir unsere Aufmerksamkeit nicht behindern. Wir behindern sie zum Beispiel dadurch, dass wir nicht präsent sein, nicht im “Hier und Jetzt” sein wollen. Warum nicht? Vielleicht fühlen wir uns unbehaglich, sind müde, gestresst, oder verspannt. Dann sind wir nicht gerne im Hier und Jetzt, weil es unangenehm ist. Viele quälende Wehwehchen, Verspannungen und ‘Ungemütlichkeiten’ können mit der Alexander-Technik gelindert oder beseitigt werden. Mit der Alexander-Technik lernt man in sich selbst gelöst zu sein und wenn man sich ‘in seiner eigenen Haut’ wohlfühlt, passiert Aufmerksamkeit ganz spontan.